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Walliser Alpen

Nadelhorn (4327 m) - Ulrichshorn (3925 m)
 
- Weissmies (4023 m) und Lagginhorn (4010 m)

 Schweiz - Wallis - Saas Fee & Saas Almagell


Kartenausschnitt

 
05.09.2009 - 12.09.2009

Artikel in DAV-Sektionszeitschrift
Eine Hochtourenwoche in den Walliser Alpen mit Besteigungen des Nadelhorn (4327 m), Ulrichshorn (3925 m), Weissmies (4023 m) und Lagginhorn (4010 m)


1.Tag Anreise


   Am
Samstag, den 05.09.2009 erreichen wir nach einer 8-stündigen Fahrt den malerisch
      gelegenen Ort Saas Almagell (1673 m), wo wir im Haus "Bärgblümli" (Fam. Zurbriggen) übernachten ...


...  noch am Nachmittag unternehmen Uwe und ich eine Wanderung zum
Berggasthof Almagelleralp (2194 m) und machen einen Abstecher über den
Almageller Erlebnisweg ...


... der Erlebnisweg führt unter anderem über zwei ausgesetzte Hängebrücken, die zwar
schwanken und wackeln, aber bestens gesichert sind  ...
 


... oberhalb von Almagell liegt das gastliche und gut geführte Berghotel Almagelleralp
auf 2194 m Höhe, wo wir eine kurze Rast einlegen ...

 


... beim Abstieg nach Almagell bieten sich und herrliche Tiefblicke auf den Ort; -
vier Stunden waren wir in den Almageller Wäldern unterwegs

 2. Tag   (Aufstieg von Saas Almagel zur Mischabelhütte)


Nach dem Frühstück im Haus "Bärgblümli" geht es um 09.00 Uhr mit gepacktem Rucksack und
voller Ausrüstung zu Fuß in einer Stunde von Saas Almagell (1673 m) nach Saas Fee (1803 m).
Von Saas Fee aus steigen wir alle gemeinsam zur Mischabelhütte (3329 m) auf. Gegen 14.30 Uhr
treffen wir nach  Überwindung von 1656 Höhenmetern auf der Mischabelhütte ein und übernachten dort.
Hier ein Blick vom Wanderweg auf Saas Fee (Verbindungsweg Saas Almagell - Saas Fee) und den
Dom (links)  und die Lenzspitze (rechts)
 


  ... von der Hauptgeschäftsstrasse in Saas Fee (1803 m), bietet sich ein beeindruckender
Blick auf die 4000er (Dom, Lenzspitze, Nadelhorn & Ulrichshorn). Für Shopping bleibt keine Zeit,
da wir noch zur Mischabelhütte (3329 m) aufsteigen müssen ...


... direkt an der neuen Kirche in Saas Fee führt der Weg hinauf zur Mischabelhütte.
Etwas über 1500 Höhenmeter liegen vor uns -
d.h. viereinhalb schweißtreibende Stunden Aufstieg ....
... die weiße Bergkuppe im Hintergrund:  Weissmies (4023 m) ...


   ... die herrliche Landschaft entschädigt! - ganz oben (zweite Erhebung von rechts), noch
in weiter Ferne, hebt sich die Mischabelhütte vor dem strahlend blauen Himmel ab


  ... ein Blick zurück auf Saas Fee und Weissmies (über der Lärche) ...


... malerisch gelegene Bergwiesen laden zu einer Verschnaufpause ein ...
(v.l. Holger, Uwe, Ute, Rüdiger, Ralf & Franz)


... die steilen Grashänge lassen wir hinter uns und kommen an die ersten
steilen Felsaufschwünge. Dem gut gesicherten Grat folgend, geht es der
Mischabelhütte entgegen ...


... trotz anstrengendem, stetigem Aufstieg, will und will die Mischabelhütte nicht näher kommen ...


  ... nur noch wenige Meter und wir haben es endlich geschafft !!!


... ein Blick über den Grat zurück auf Saas Fee -
ein tolles Panorama!


... 14.30 Uhr ... geschafft ... die Mischabelhütte (3329 m) ist erreicht !!!
Die "frohe" Botschaft des Hüttenwirtes zur Begrüßung:
... Wasserleitung eingefroren, Biervorrat ist zu Ende gegangen.
 

 3. Tag  (Besteigung Nadelhorn und Ulrichhorn)


... um 05.30 Uhr verlassen Holger, Uwe und ich die Mischabelhütte (3329 m) und steigen den Grat bis
zum Hohbalmgletscher auf. Ab hier gehen wir angeseilt weiter und queren noch in der Morgendämmerung den Gletscherkessel unterhalb des Nadelgrates, der die Lenzspitze (4294 m) mit dem Nadelhorn (4327 m) verbindet. Während wir Drei das Nadelhorn (4327 m) und das Ulrichshorn (3925 m) auf dem Normalweg besteigen, gehen Ute, Franz, Ralph & Ralf über den Nadelgrat ...


... langsam wird es hell und ein schöner, sonniger Tag steht uns bevor. Nun gilt es den steil abfallenden Hohbalmgletscher bis zum Windjoch aufzusteigen. Der unscheinbar wirkende Gipfel im Hintergrund ist das Ulrichshorn (3925 m), welches wir nach unserem Abstieg vom Nadelhorn noch besuchen werden ...


... langsam weicht die fröstelnde Kälte und die Sonne geht auf über dem Weissmies (4023 m) auf ...


... steil geht es zum Windjoch aufwärts, bevor wir über den ausgesetzten Firngrat zum felsigen Gipfelaufschwung des Nadelhorn gelangen ...


... viele Gletscherspalten des Hohbalmgletscher gilt es unterhalb des Windjoch zu umgehen


... ein Blick (unterhalb Windjoch) vom Hohbalmgletscher.
Beeindruckend der weitläufige Gletscher der Weissmies in der Morgensonne (linker Gipfel) ...


... auf dem ausgesetzten Grat hinauf zum Nadelhorn, - immer mit dem Blick auf Lenzspitze und
den zackigen Nadelgrat. Die steile Nordwand der Lenzspitze ist gewaltig,
- eine riesige Schneewand ...


  ... Uwe im Aufstieg zum Nadelhorn (4327 m), das Bild zeigt spiegelt die tatsächliche Steilheit nur
annähernd wieder. Ein Sturz an diesem Grat wäre kaum zu halten und hätte böse Folgen ...
... absolut konzentriertes Steigen ist hier gefragt !!! ...


 ... ein Blick vom Nadelhorn-Aufstiegsgrat hinüber zum Stecknadelhorn und
dem links dahinter liegenden Hohberghorn. Die Größe und Steilheit
der Firnwand wird hier besonders gut deutlich ...


... am Gipfelkreuz des Nadelhorn (4327 m) bei traumhafter  Fernsicht ...


  ... Gipfelblick auf den gigantischen  Dom (4545 m) , auf dessen Gipfel ich bereits am
13.September 2007 stehen durfte. Der Dom ist mit 4545 Metern Höhe der höchste Berg der Schweiz,
der vollständig auf schweizer Staatsgebiet steht.


   ... Gipfelblick über den Nadelgrat zur Lenzspitze


  ... wir steigen vom Nadelhorn (4327 m) auf dem Aufstiegsweg  wieder  bis ins Windjoch ab
und machen dann noch einen 'Abstecher' auf das Ullrichshorn (3925 m) ...


... ein Blick zurück zum Nadelhorn


  ... hier stehe ich auf dem 'Gipfelchen' des Ulrichshorn (3925 m).
Im Hintergrund das Nadelhorn (4327 m) mit unserer Aufstiegsroute ab dem
Windjoch (tiefster Punkt der Scharte) auf den Nadelhorngipfel ...


... v.l. Holger, Rüdiger und Uwe auf dem Ulrichshorn.
Fast eine Stunde verbringen wir auf diesem herrlichen Aussichtsgipfel, bevor es wieder an den
langen Abstieg hinunter zur Mischabelhütte geht ...


  ... deutlich ist die vor uns liegende Abstiegsspur über den Hohbalmgletscher zu erkennen.
Unterhalb des Felskopfes (linker Bildrand) liegt die Mischabelhütte (3329 m) ...


 ... nur noch wenige Meter absteigen und wir haben gegen 15.00 Uhr die auf
exponierter Lage liegende Mischabelhütte erreicht ...


  ... kurz nach unserer Rückkehr auf der Hütte eine erfreulicher Anblick:
Per Hubschrauber wird Nachschub (u.a. auch Weizenbier) angeliefert ...
 

 4. Tag  (Abstieg von der Mischabelhütte und Aufstieg zur Almagellerhütte)


... bevor wir gegen 09.00 Uhr von der Mischabelhütte absteigen,
noch ein Gruppenfoto mit Hüttenwirt ...


... ein letztes Foto von mir an der Mischabelhütte


... eine kurze Rast auf halber Strecke, bevor es weiter abwärts in Richtung Saas Fee geht


... Ute auf dem Weg nach unten


... ein Blick auf das Sommerskigebiet 'Saas Fee' ;
- im Hintergrund der Alphubel


  ... malerische Speicherhäuschen in Saas Fee.

Von Saas Fee geht es noch eine Stunde in Richtung Saas Almagell. Um 13.00 Uhr treffen wir auf  dem
Zentralparkplatz Saas Almagell ein (5,-- SFr. pro Tag). Ute, Ralf, Holger und Franz fahren weiter nach Zermatt, um das Matterhorn zu besteigen. Ralph, Uwe und ich steigen von Saas Almagell (1673 m) über
das Berggasthaus Almagelleralp 2194 m) zur Almagellerhütte (2894 m) auf und übernachten dort.
Am nächsten Tag wollen wir die Weismies (4023 m) besteigen und über den Gletscher in Richtung
Hohsaas /Weismieshütte absteigen ...
 


... die Wegbeschreibungen sind im Wallis vorbildlich ...
... 3 Stunden und 45 Minuten reine Gehzeit von Saas Almagell (1673 m)
bis zur Almagellerhütte (2894 m) ...


... der gebührenpflichtige Zentralparkplatz in Saas Almagel befindet sich in unmittelbarer Nähe
der Wellnessoase des schweizer Skirennfahrers Pirmin Zurbriggen ...


... bis zur Almagelleralp sind Uwe und ich bereits am ersten Tag gewandert.
Der weitere Weg hinauf zur Almagellerhütte bietet wenig Abwechselung, da es außer Steinen
und Schutt wenig Sehenswertes gibt ...


  ... gegen 18.30 Uhr treffen wir auf der Almagellerhütte (2894 m) ein ...
... über den Grat im Hintergrund steigen wir am nächsten Morgen zum Weissmies (4023 m) auf ...
 

 5. Tag  (Weissmies - Überschreitung von der Almagellerhütte zur Hohsaas)


  ... um 05.45 Uhr gehen wir von der Almagellerhütte (2894 m) los und erreichen gegen
06.30 Uhr den Zwischenbergenpass (3287 m). Von hier aus geht es auf dem felsigen
Weissmiesgrat hinauf zum Gipfel (4023 m). Während der südwestliche Teil des Grates wolkenfrei ist,
ist der nordöstliche Teil Wolken verhangen.  Ein fantastischer Sonneaufgang schließt sich an ...


  ... eine leichte Felskletterei (II-) führt uns auf dem Grat höher und höher dem Gipfel entgegen ...


... ein Blick zurück auf den Zwischenbergenpass und das
Portjenhorn (3567 m) im Hintergrund


... am Gipfelgrat


    ... um den Gipfel zu erreichen, muss dieser luftige und ausgesetzte 
Schneegrat überschritten werden


... 10.40 Uhr ... (v.r.)  Ralph, Uwe und ich auf dem Gipfelplateau des Weissmies (4023 m)


 ... nach kurzem Aufenthalt auf dem zugigen Gipfel, schließt sich der lange
Gletscherabstieg durch die sagenhafte Eislandschaft der Weissmies-Westwand an ...


  ... Ralph im Abstieg ... traumhaftes Wetter und beste Verhältnisse
lassen den Abstieg zu einem Erlebnis werden ...


... die gigantischen Eisbrüche des Weissmies müssen gequert werden


... vorbei an riesigen Eishöhlen geht es dem Bergrestaurant Hohsaas (3142 m) entgegen ...


  ... im Bergrestaurant Hohsaas (3142 m)
befinden sich im Untergeschoss Übernachtungsmöglichkeiten.
Gegen 3,-- SFr. konnten wir zeitlich unbegrenzt heiß Duschen , - eine Wohltat,
da unsere Körper drei Tage lang keinen Tropfen Wasser gesehen haben!

 6. Tag  (Abstieg zur Weissmieshütte und Besteigung des Lagginhorn)


  ... während Ralph und Uwe beschließen, über den Südgrat das Lagginhorn (4010 m) zu besteigen,
steige ich vom Berggasthof Hohsaas (3142 m) zur nahe gelegenen Weissmieshütte (2726 m) ab.
Dort gegen 07.00 Uhr angekommen, reserviere ich schon mal drei Bettenlager für die kommende Nacht.
Danach breche ich im Alleingang gegen 08.30 Uhr  von der Weissmieshütte in  Richtung
Lagginhorn (4010 m) auf. Ich habe mir vorgenommen, das Lagginhorn auf dem so genannten
Normalweg solo zu besteigen ...


... die Weissmieshütte (2726 m)


  ... auf meinem Weg begegnet mir direkt am Lagginhorngletscher eine Gams ...
... wer bei dem Treffen mehr überrascht war bleibt offen ...


... die Überquerung des Lagginhorngletschers ist relativ unschwierig. Im oberen Teil wird nach links
in den Fels gequert (Steinmännchen als Markierung) ...


... nach der Gletscherüberschreitung gönne ich mir eine Frühstückspause im Geröll ...
... danach beginnt die Kletterei (I-II) über den Westgrat bis zum Gipfel ...



  ... Tiefblick vom Westgrat auf den Lagginhorngletscher, die Weissmieshütte,
Kreuzboden, bis hinunter auf Saas Fee ...


... um 13.00 Uhr stehe ich allein am Gipfelkreuz des Lagginhorn (4010 m) und verweile dort
eine halbe Stunde in der Mittagssonne, bevor ich wieder absteige und die Weissmieshütte (2726 m)
gegen 15.30 Uhr wieder erreiche ...


... Blick vom Gipfel des Lagginhorn (4010 m) auf den Südgrat.
... von Ralph und Uwe, die sich dem Gipfel über den Südgrat nähern, ist noch nichts zu sehen.
Wolken ziehen  auf und verdichten sich,  vorsichtshalber trete ich den Rückzug an und steige ab.
Ralph und Uwe treffen knapp zwei Stunden nach mir auf der Weissmieshütte ein; - der Südgrat
kostet mehr Zeit, als in den Führern vorgegeben

 7. Tag  (Abstieg von der Weissmieshütte zurück nach Saas Almagell)


... nach dem Frühstück verlassen wir gegen 08.00 Uhr die Weissmieshütte und beschließen,
unter Verzicht auf die Seilbahn, zurück nach Saas Almagell zu laufen. Wir laufen hinunter bis
zur Seilbahnstation Kreuzboden und folgen ab dort dem gut markiertem Höhenweg in Richtung
Almagelleralp. Von der Almagelleralp geht es auf dem bekannten Weg zurück nach Saas Almagell ...


... auf dem Höhenweg in Richtung Almagelleralp.
Hier ein Blick zurück auf die Seilbahnstation Kreuzboden.


   ... der schön angelegte Höhenweg bietet herrliche Tiefblicke auf
Saas Fee und Umgebung. Die Berge im Hintergrund:
Der breite "Buckelberg" ist der Alphubel, es schließen sich rechts Täschhorn,
Dom und Lenzspitze an ...


... selbst Edelweiß wächst direkt am Wegesrand
 


... die 4-stündige Wanderung von der Weissmieshütte zurück zum Auto nach Saas Almagell
ist ein gelungenes Naturerlebnis und rundet die Hochtourenwoche ab ...


  ... über die bereits mehrfach erwähnte Almagelleralp geht es schließlich zurück nach
Saas Almagell. Nach dem wir unser Gepäck verstaut haben, fahren wir zu unseren vier Bergfreunden
nach Randa, die bereits Quartier bei Frau Summermatter, bei der wir schon während unserer
Tour in 2007 gewohnt haben, bezogen haben. Am Abend fahren wir mit dem Taxi nach Zermatt
und lassen unsere Hochtourenwoche mit einem guten Essen und ein bis zwei Bieren ausklingen.
Am nächsten Morgen treten wir dann gemeinsam die Heimfahrt nach Nordhessen an.

Artikel in DAV-Sektionszeitschrift


TOURENBESCHREIBUNG

 Samstag, 05.09.2009
Anreisetag
Abfahrt in Nordhessen gegen 05.00 Uhr – Ankunft in Saas Almagell (Walliser Alpen) gegen 14.00 Uhr.
Übernachtung in Saas Almgell, Haus "Bärgblümli" (... man beachte die eigentümliche Schreibweise).
Unsere PKW werden auf dem gebührenpflichtigem Zentralparkplatz Almagell geparkt.
Um 15.30 Uhr  wandern Uwe und ich von Saas Almagell (1673 m) hinauf zum 'Berghotel Almagelleralp' (2194 m) und kehren gegen 19.30 Uhr wieder nach Saas Almagell zurück. Ute, Holger, Franz, Ralph & Ralf besuchen in dieser Zeit Saas Fee.

 Sonntag, 06.09.2009
Aufstieg zur Mischabelhütte (3329 m)
Nach dem Frühstück im Haus "Bärgblümli" geht es um 09.00 Uhr mit gepacktem Rucksack und voller Ausrüstung zu Fuß in einer Stunde von Saas Almagell (1673m) nach Saas Fee (1803 m). Von Saas Fee aus steigen wir alle gemeinsam zur Mischabelhütte (3329 m) auf. Gegen 14.30 Uhr treffen wir nach  Überwindung von 1656 Höhenmetern auf der Mischabelhütte ein und übernachten dort.

 Montag, 07.09.2009
Besteigung Nadelhorn (4327 m) und Ulrichshorn (3925 m)
Abmarsch von der  Mischabelhütte (3329 m) um 05.30 Uhr. Erreichen des Gipfels Nadelhorn (4327 m) um 09.15 Uhr. Vom Nadelhorn steigen wir auf dem Aufstiegsweg ab und steigen vom Windjoch (3850 m) auf das dem Nadelhorn gegenüberliegende Ullrichshorn (3925 m) auf. Den Gipfel des Ulrichshorn erreichen wir gegen 10.30 Uhr. Gegen 11.30 Uhr steigen wir vom Ulrichshorn zur Mischabelhütte ab und treffen dort gegen 15.00 Uhr wieder ein. Besteigung durch: Holger, Uwe und Rüdiger. Ute, Franz, Ralph & Ralf besteigen zeitgleich die Lenzspitze (4294 m), um von dort über den Nadelgrat zum Nadelhorn (4327 m) zu queren. Übernachtung auf der Mischabelhütte.

 Dienstag, 08.09.2009
Abstieg von der Mischabelhütte (3329 m) nach Saas Almagell (1673 m) und Aufstieg zur Allmagellerhütte (2894 m).
Nach dem Frühstück auf der Mischabelhütte, steigen wir um 09.00 Uhr gemeinsam nach Saas Fee ab und wandern zurück zu unseren PKW nach Saas Almagell, wo wir um 13.00 Uhr eintreffen. Hier wird die Ausrüstung nochmals kontrolliert und vervollständigt, bevor sich unsere 7-köpfige Gruppe trennt.
Ralf, Holger, Ute und Franz wollen das Matterhorn besteigen und fahren von Saas Almagell nach Randa. Dort machen sie Quartier in unserem Stammhaus "Bergdohle", bei Frau Lina Summermatter (siehe unsere erste Wallis-Tour). Vorweggenommen kann gesagt werden, dass es die Vier am Donnerstag tatsächlich schaffen, auf dem Gipfel des Matterhorn zu stehen. Ralph, Uwe und Rüdiger wollen von der Almagellerhütte  die Weissmies (4023 m) überschreiten und vom Gipfel zur Weissmieshütte (2726 m) absteigen. Um 15.00 Uhr steigen wir deshalb vom Parkplatz Saas Almagell (1673 m) über das Berghotel Almagelleralp (2194 m) zur Almagellerhütte (2894 m) auf. Dort treffen wir nach der Überwindung von 1221 Höhenmetern gegen 18.30 Uhr ein und übernachten dort.

 Mittwoch, 09.09.2009
Besteigung der Weissmies (4023 m) und Abstieg zur Bergstation "Hohsaas" (3142 m)
Um 05.45 Uhr brechen wir von der Almagellerhütte auf. Gegen 10.40 Uhr stehen wir bei Sonnenschein auf dem Schneegipfel der Weissmies (4023 m). Der Abstieg erfolgt zur Bergstation "Hohsaas" (3142 m), die wir gegen 13.00 Uhr erreichen, um dort die Nacht zu verbringen und nach vier schweißtreibenden Tagen die Möglichkeit nutzen, ausgiebig und lange heiß zu duschen.

 Donnerstag, 10.09.2009
Besteigung des Lagginhorn (4010 m)
Während Ralph und Uwe über den Südgrat das Lagginhorn besteigen wollen, steige ich von  06.15 Uhr bis 07.00 Uhr allein bis zur Weismieshütte (2726 m) ab und reserviere für die kommende Nacht drei Schlafplätze. Um 08.30 Uhr steige ich auf dem westsüdwest Grat allein zum Gipfel des Lagginhorn (4010 m) auf. Um 13.00 Uhr stehe ich nach der Überwindung von knapp 1300 Höhenmetern auf dem Gipfel und verweile dort 30 Minuten bei herrlicher Fernsicht. Auf der Aufstiegsroute steige ich wieder ab und erreiche um 15.30 Uhr wieder die Weissmieshütte. Gegen 17.00 Uhr treffen auch Ralph und Uwe ein. Übernachtung.

 Freitag, 11.09.2009
Abstieg zum Parkplatz nach Saas Almagell
In 4 Stunden Gehzeit über den Höhenweg von der Weissmieshütte - über Kreuzboden - Berghotel Almagelleralp - zurück nach Saas Almagell, wo wir gegen 12.00 Uhr am Auto ankommen. Wir fahren jetzt ebenfalls nach Randa, um uns dort mit den "Matterhornbesteigern" zu treffen. Am Abend fahren wir gemeinsam nach Zermatt und verbringen dort einen gemütlichen Abend, bevor wir wieder in unser Quartier nach Randa fahren. Übernachtung.

 Samstag, 12.09.2009
Heimreise
Um 08.00 Uhr verlassen wir Randa und fahren nach einer anstrengenden Woche im Wallis wieder nach Hause. Gegen 17.00 Uhr erreichen wir wohlbehalten unsere nordhessische Heimat.

           Fazit                   

Das Wallis war wieder einmal eine Reise wert;

- eine traumhafte Bergwelt, die einfach begeistert!

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