Zsigmondy Hütte Hüttenbuch Rifugio Emilio Zsigmondy Comici Sextener Dolomiten Sexten Drei Zinnen Italien

 

Zsigmondy Hütte

Hüttenname Rifugio Emilio Zsigmondy Comici  (Zsigmondy Hütte),  2224 m 
Land Italien 
Region Sextener Dolomiten
Lage Nördlich unterhalb des Zwölferkofel / Val Fiscalina
Kartenausschnitt
GPS-Koordinaten (WGS84) 012° 21' 26.2" öL  /  046° 37'  40.5" nB
GPS-Kürzel REZSGM
Eigentümer CAI Sektion Padua
Erreichbarkeit Internationale Vorwahlen
(0039) 0474 / 710 413
(0039) 0474 / 710 358
Hütten-Homepage Zsigmondy Hütte  
Hüttenbesuche 06.09.2004
Beschreibung 80 Schlafplätze ; schöne Zimmer und einen gemütlichen Gastraum ; gute Verpflegung und freundliches Personal.
Sehr schönes Panorama - die Sonnenuntergänge sind ein Traum !
Tourenmöglichkeiten Sextener Dolomiten ; Alpiniweg
Nachbarhütten Carducci Hütte
Berti Hütte
Karten KOMPASS, Nr. 58, Sextener Dolomiten, 1:50000
Geschichte Dieses Schutzhaus trägt den Namen eines der größten und frühesten Verfechter des führerlosen Bergsteigens, des Wieners Emil Zsigmondy, geboren am 11.8.1861, Erstersteiger (gemeinsam mit seinem Bruder Otto) des Feldkopfes in den Zillertaler Alpen, heute auch als Zsigmondy-Spitze bekannt. Ihm gelang auch die Erstersteigung der Kleinen Zinne. Emil Zsigmondy schrieb mit 20 Jahren das Standardwerk "Gefahren in den Alpen". Die Überschreitung des Meije-Gipfelgrates war den Brüdern Zsigmondy mit Ludwig Purtscheller bereits geglückt. Zehn Tage später stiegen beide Brüder mit Professor Schulz nochmals zur Meije auf, wobei in der Südwandführe ein Seil riß und Emil aus der Wand stürzte und etwa 600 m tief auf dem Gletscher zerschmettert liegen blieb; dies geschah am 6.8.1885. Der Namenszusatz Comici wurde 1938 hinzugefügt nach dem italienischen Alpinisten und Bergführer Emilio Comici (1901-1940) aus Trient, der mit dem Wiener Sepp Brunnhuber viele Erstbegehungen unternahm. Comici gilt als Pionier des 6. Grades. Sein Hauptwirkungsgebiet waren die Dolomiten. Auch er verunglückte beim Klettern durch Seilriß an der Gardezzawand im Grödenertal, wo er die letzten Jahre das Bürgermeisteramt von Wolkenstein leitete. Die erste Zsigmondy-Hütte stand ca. 100 m von der heutigen entfernt. Geschaffen wurde sie vom Österreichischen Alpenklub (ÖAK) im Jahr 1886. Otto Zsigmondy war in dieser Zeit  zweiter Vorsitzender des ÖAK. Die unbewirtschaftete Hütte wurde im Winter 1887/1888 durch eine Lawine beschädigt, sogleich aber wieder in Ordnung gebracht. 1902 wurde die Hütte erstmals vergrößert und von hier an auch bewirtschaftet. Eine bedeutende Erweiterung wurde 1908 vorgenommen. Im 1. Weltkrieg wurde das inzwischen zu einem stattlichen Haus erweiterte Gebäude von italienischer Seite am 8.7.1915 in Brand geschossen und total zerstört. Die Sektion Padua des CAI schuf 1926 einen Neubau und benannte ihn Rifugio Benito Mussolini. Während des 2. Weltkrieges wurde das Haus ausgeplündert und stark beschädigt, insbesondere am Dach. Die Wiederherstellung erfolgte bereits 1946. (vgl.Kreiter.info)

 


Zsigmondy Hütte , 2224 m

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