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Watzmann - Überschreitung 2010
 
Hocheck (2652 m) - Mittelspitze (2713 m) - Südspitze (2712 m)

 Deutschland - Berchtesgaden - Königssee


Kartenausschnitt

 
05.09.2010 - 06.09.2010

03.09.2003 - 06.09.2003

Bilder einer Zweitagestour ab Königssee - über Sankt Bartholomä - Rinkendlsteig - Kürointalm - Watzmannhaus  - Hocheck - Mittelspitze - Südspitze und Abstieg in das Wimbachgries


Am Sonntag, den 05.09.2010 fahren mein Kollege und ich kurz entschlossen um 03.00 Uhr in Kassel los,
um am Königssee in Berchtesgaden das erste Schiff nach Sankt Bartholomä zu bekommen; - was auch problemlos klappt. Der Wetterdienst hat zumindest für Sonntag und Montag einigermaßen stabiles und sonniges Wetter vorausgesagt. Das Bild entstand während der Überfahrt nach Sankt Bartholomä ...


... gegen 10.30 Uhr erreichen wir Sankt Bartholomä (603 m) und steigen auf dem allgemein schönsten
Anstieg zum Watzmannhaus (1930 m), dem Rinnkendlsteig, hinauf zu unserem ersten Tagesziel, der Kührointalm (1403 m).


   ... Mario im Rinnkendlsteig; die ersten schweißtreibenden Höhenmeter sind geschafft.
Der Aufstieg fällt auch deshalb schwer, weil wir bereits die 5stündige Autofahrt in den Knochen haben ...


... ich im oberen Teil des Rinnkendlsteiges


... ein Blick auf den Königssee; - links oben auf dem Felsplateau befindet sich die Achenkanzel;
ein herrlicher Aussichtspunkt mit Blick über den gesamten oberen Königssee.


... nach einer einstündigen Rast im Berggasthaus Kührointalm (1403 m), geht es hinauf zum
Watzmannhaus (1930 m); trotz der günstigen Schönwetterprognose zieht es sich aber immer mehr zu ...


... zum Watzmannhaus, wo wir eine Nacht im Zimmerlager verbringen, sind es nur noch wenige Meter


... am nächsten Morgen beginnt das eigentliche Abenteuer; -  die Überschreitung aller drei Watzmanngipfel (Hocheck - Mittelspitze - Südspitze) und der Abstieg hinunter in das Wimbachgries. Nach dem Frühstück brechen wir um 07.00 Uhr vom Watzmannhaus  auf ...


... der Blick vom Watzmannhaus hinunter zur Kührointalm zeigt, dass der Tag schön zu werden scheint


... und noch ein Gruppenfoto und los gehts


... das Watzmannhaus


   ... steil geht es auf Geröllpfaden hinauf zum Hockeck (2652 m)


... Mario kurz unterhalb des Gipfels; - mittlerweile ist es bitterkalt geworden (gefühlt ca. minus 5 Grad)


Watzmann - Hocheck (2652 m)  -  Gruppenbild im Nebel


... und noch mal solo


... um 09.00 Uhr sind wir in der Schutzhütte am Hocheck (2652 m) und ziehen uns für die Überschreitung um. Obwohl der Hüttenwart des Watzmannhaus dringend von der Überschreitung abgeraten hatte, da diese nicht möglich sei, wird der Entschluss gefasst, es bis zur Mittelspitze zu versuchen.Grund des Abratens war ein tragischer Unfall () wenige Tage vorher, bei der eine 18jährigeBergsteigerin bei der Überschreitung in den Tod stürzte.Um 09.30 Uhr brechen wir zum nächsten Ziel, der Mittelspitze (2713 m) auf ...


  ... der Einstieg in Richtung Mittelspitze


... Mario auf seinen ersten Metern


... ein Blick zurück zum Hockeck; - die Wolken liegen dicht im Talkessel des Königssee,
wobei das Berchtesgadener Tal relativ wolkenfrei bleiben sollte


...die letzten Meter hinauf zum Gipfel der Mittelspitze (2713 m)


... um 10.30 Uhr darf Mario zum ersten Mal auf dem höchsten Gipfel des Watzmann,
der Mittelspitze (2713 m), stehen


... und ich zum zweiten mal ...
... nach Beurteilung der Gesamtlage wir der Entschluss gefasst es bis zur Südspitze zu versuchen.
Da wir gut im Zeitrahmen liegen, wäre eine Umkehr zum Watzmannhaus gefahrlos möglich ...


  ... ein Blick zurück zum Hocheck; - die Wolkengrenze markiert
eindrucksvoll den Gratverlauf, d.h. unseren bisherigen Weg


... in Richtung Südspitze werden die Bedingungen etwas härter


  ... ein Tiefblick vom Grat in das über 1000 Meter tiefer liegende Wimbachgries


... es geht immer über den Grat


  ... die Südspitze (ganz hinten in den Wolken) kommt langsam näher


  ... teilweise müssen Schneefelder durchstiegen werden,
die besondere Aufmerksamkeit und Trittgenauigkeit fordern


  ... wir kommen aber trotz der Schneefelder gut voran


... der Grat wird schmaler - ... alles reine Nervensache!


  ... Mario auf dem Weg nach oben - zur Südspitze (2712 m)


... und auch ich kämpfe mich höher


... um 13.00 Uhr ist die Südspitze erreicht

     
Mario                                                    &                                                 Rüdiger
am Gipfelkreuz der Südspitze (2712 m)


... nach einer halbstündigen Gipfelrast wird der Entschluss gefasst, in das Wimbachgries abzusteigen.
Die Verhältnisse lassen einen Abstieg durchaus zu ...


  ... der Abstieg erfordert  volle Konzentration und Trittsicherheit;
- ein Fehltritt wäre hier einer zu viel


  ... bis der Talgrund erreicht ist,  vergeht noch eine Zeit


... steil und eintönig geht es in der kargen Felslandschaft nach unten


... und so weiter


... bis wir auf eine Gams treffen, die unsern Abstieg von ihrem sicheren Platz aus
skeptisch beobachtet


  ... langsam wird es immer grüner


... bis wieder an einer Abbruchkante abgeklettert werden muss


... immer wieder treffen wir auf Gämsen


  ... langsam aber sicher verlieren wir an Höhe


... und der Weg führt an herrlichen Felsformationen vorbei


... im unteren Teil sind zwei steile Abstiegsstellen mit Ketten gesichert


... gleich ist der Talgrund des Wimbachgries erreicht


   ... 16.30 Uhr - geschafft !!! - Jetzt nur noch bis zur Wimbachgrieshütte, wo wir übernachten wollen ...


... der Marsch durch das weitläufige Schuttfeld des Wimbachgries ist beeindruckend


... die Wimbachgrieshütte (1327 m) ist um 17.00 Uhr erreicht.
Wir müssen aber vom Hüttenwirt erfahren, dass die Hütte restlos ausgebucht ist.
Nach einer kurzen Pause machen wir uns auf den Weg ins Tal.
Nach weiteren 12 Kilometern Marsch erreichen wir nach 2,5 Stunden die Wimbachbrücke in Ramsau ...


  ... auf dem Weg nach Ramsau bietet sich uns noch einmal die Gelegenheit,
das gesamte Watzmannmassiv in voller Größe zu bewundern.
Gegen 19.30 Uhr sind wir an der Bushaltsstelle Ramsau/Wimbachbrücke und fahren mit dem Bus bis
Berchtesgaden/Bahnhof. Vom Bahnhof fahren wir mit dem Taxi zurück zum Parkplatz Königssee,
wo unser Auto steht. Wir ziehen uns um, gehen noch mal gut Essen und fahren nach Hause.
Um 03.00 Uhr liege ich wieder in meinem eigenen Bett.

FAZIT

Einfach eine super Tour !!!

Ein kleiner Tip zum Schluss:
Was man neben Trittsicherheit und Schwindelfreiheit für diese Tour zwingend braucht:
Kondition, Kondition & nochmals Kondition ...

Weitere Unternehmungen am Watzmann:

 
Watzmannüberschreitung im September 2003
 

 
Über den Rinkendlsteig auf das Hocheck im Juni 2007
 

Wer mehr über den Mythos, die Geschichte und die Tourenmöglichkeiten rund um den König 'Watzmann' erfahren möchte, der/dem sei diese Seite empfohlen:
 

Watzmann

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