-9- Walliser '4000er'


"Spaghettitour"

 

Beste Zeit: Ende August / Anfang September

 

Bisherige Versuche:

1. Versuch Juli 2014

2. Versuch August 2015

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Mehr Infos zur 'Spaghettitour im Artikel
 

BERGZEIT MAGAZIN
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Viertausender Überschreitung
 
Spaghettirunde Teil 1:
 
Über Breithorn, Pollux und Castor zum
 
Rifugio Quintino Sella

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Der nächste Versuch, falls es einen geben sollte, wird vermutlich von der italienischen Seite aus gestartet, denn die Schweiz hat mittlerweile genug Franken an uns verdient! Bei einem Tourabbruch wegen schlechtem Wetter, muss grundsätzlich auf die italienischen Hütten abgestiegen werden. Von daher ist es nur praktisch, wenn das Auto auch in Italien steht. Eine Rückreise mit dem Zug von Italien nach Zermatt ist nicht nur zeitaufwändig und kompliziert, sondern auch richtig teuer!

 

Eine Überschreitung des mit Gletschern bedeckten Walliser Grenzkammes vom Breithorn in Richtung Monte Rosa Massiv gilt (bei idealen Wetterverhältnissen) als leichtere bis mittelschwere Hochtour, bei der sich ein Viertausender an den nächsten reiht. Die Tour wird auch als "Spaghettitour" bezeichnet, weil die Gipfel zwar in der Schweiz, die Übernachtungshütten in Italien liegen und es jeden Abend "Nudeln" gibt.
Literatur: Hochtouren Westalpen Band 1, Wolfgang Pusch u.a., Bergverlag Rother, ISBN 978-3-7633-3028-7 ; Karten: Zermatt, 1:25000, Landeskarte der Schweiz  und  IGC Karte Monte Rosa, 1:25000, Blatt 109

Hier die klassische Route: 

1. Tag (Sonntag): Anreise
Mit dem Auto geht es von Kassel nach Täsch und wir parken bei "Taxi Fredi", der uns anschließend auch hinauf nach Zermatt fährt. In Zermatt angekommen, nehmen wir die Seilbahn und fahren hinauf bis zur Station "Trockener Steg (2939)". Von dort geht es wenige Höhenmeter hinauf zur Gandegghütte (3029), wo wir übernachten.
Aufstieg ca. 1000 Hm, Abstieg bis Station Mittelallalin 573 Hm, Gehzeit ca. 5 Stunden.

2. Tag (Montag): 
Nach dem Frühstück steigen wir die wenigen Meter ab bis zur Seilbahnstation 'Trockener Steg'. Wir fahren mit einer der ersten Seilbahnen  auf die Bergstation des 'Klein Matterhorn' (3800). Von dort aus geht es auf das Breithorn (4164), mit einer erhabenen Aussicht über die Walliser Alpen. Nach der Gipfelrast steigen wir bis zur Hütte Val d' Ayas (3394) ab und übernachten dort. 
Aufstieg: 364 hm/2 h ; Abstieg: 770 hm/2,5 h; Gesamtgehzeit ca. 5 h.

3. Tag (Dienstag): 
Von der Hütte Val d' Ayas (3394) geht es heute auf den  Castor (4228).  Von hier aus erfolgt der Abstieg nach Süden zur 'Quintino Sella Hütte' (3585). Dort übernachten wir.
Aufstieg: 834 hm/4 h ; Abstieg 633 hm/2h ; Gesamtgehzeit ca. 6 h.

4. Tag (Mittwoch): 
Heute stehen drei 4000er auf dem Programm! - Und das alles mit nur 1000 Gesamtaufstiegshöhenmetern und in einer einmalig schönen Landschaft! Wir steigen im Aufstieg bis zum Passo del Naso (4100), von dort geht es zum  Schwarzhorn (4321), welches in den Karten auch als Corno Nero bezeichnet wird. Nun geht es hinüber zum Balmenhorn (4215). Zum Schluss stehen wir auf der Vincent Pyramide (4215). Von der Vincent Pyramide steigen wir zur Mantova Hütte (3498) ab und übernachten dort.
Aufstieg: ca. 1000 hm/5,5 h ; Abstieg: 800 hm/2,5 h ; Gesamtgehzeit ca. 8 h.

5. Tag (Donnerstag): 
Heute steigen wir über die Ludwigshöhe (4341), zur  Parrotspitze (4432) und von dort weiter zur Signalkuppe (4554), mit der am höchsten gelegenen Hütte der Alpen, der  Capanna Regina Margherita (4554), wo wir auch übernachten werden.
Aufstieg: ca. 1200 hm/6 h ; Abstieg: entfällt 

6. Tag (Freitag): 
Der letzte Tag führt uns noch in nur 30 Minuten Gehzeit auf die Zumsteinspitze (4563). Danach machen wir uns an den Abstieg nach Zermatt. Wir steigen ca. 4 Stunden (1760 Hm) über den Grenzgletscher zur neuen Monte Rosa Hütte (2798) ab. Nach einer Pause auf dieser futurischen Hütte, gehen wir in knapp 3 Stunden bis zur Bahnstation Rotenboden (2815), wobei wir zuerst 250 Hm absteigen, um dann noch einmal 265 Hm zur Bahnstation Rotenboden aufsteigen müssen.
Von hier aus fahren wir mit der Bergbahn hinunter nach Zermatt (1608). Nach einem Stadtbummel durch Zermatt, fahren wir mit der Bahn oder mit dem Taxi zu unserem Auto nach Täsch. Wir treffen dann die Entscheidung, ob wir die Heimfahrt antreten oder eine weitere Übernachtung in einem Gasthaus/Pension anschließen.
Abstieg: ca. 2000 Hm, kurzer Zwischenaufstieg 265 Hm, ca. 7 Stunden

Ggf. 7. Tag (Samstag) , falls ein Tag, z.B. wegen schlechtem Wetter, auf einer der Hütten verbracht werden muss (Zusatztag)


Rechtliches: 
Es handelt sich um keine geführte Tour durch einen Bergführer! Jeder Teilnehmer nimmt auf eigene Kosten und eigenes Risiko teil. Jeder Teilnehmer weiß, dass der Bergsport mit Risiken für Leib und Leben verbunden ist. Kein Teilnehmer übernimmt Haftung für den anderen. Hin- u. Rückfahrt  in Fahrgemeinschaft. An der Tour können nur Mitglieder/ Freunde der Hochtourengruppe der DAV Sektion Kassel teilnehmen, die über entsprechende Lehrgänge und alpine Erfahrung verfügen.

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